Sex Sells – The Power of Tagging

Hier haben wir einen interessanten Fall vor uns, der aufschlussreicher ist als manche Studie über das User-Verhalten in YouTube. Wir haben das Musikvideo „My little Boy“ (animated by Günther Auer) zum gleichnamigen Song von Rosivita & Klaus Karlbauer (Album Nachtblau 2006) auf 2 YouTube-Kanälen ins Netz gestellt. Nicht mal strategisch, sondern einfach so, weil wir uns diesbezüglich nicht akkordierten. Auf beiden Kanälen wurden von uns nach dem Hochladen keinerlei Aktivitäten mehr gesetzt.

Das Video, eine Animation haut-und fleischartiger pulsierender Landschaften zusammen mit dem Song „My little Boy“ ist schlicht und einfach GENIAL:

Bescheidenheit ist eine Zühr
Doch weiter kommt man ohne ühr

Auf Kanal 1 wurde es am 24.08.2006 hochgeladen und hatte seither 895 Aufrufe
Auf Kanal 2 wurde es am 26.04.2008 hochgeladen und hatte seither 9.671 Aufrufe.

Worin liegt nun der Unterschied? Sie haben es erraten: Im Tagging!

Die Tags für Kanal 1 lauten: Animation Dream Nightmare Musicvideo

Die Tags für Kanal 2 lauten: flesh Guenther Auer GTT Rosivita Mylittleboy body organism organic life animation http://www.guentherauer.net.tf penis cock

Interessant ist auch, welche Kommentare auf Kanal 2 zu finden sind, welch inspirierende Auswirkung vor allem, so wie es mir scheint, die letzten beiden Tags auf diverse User haben!

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Über Klaus Karlbauer

Composer, film and performance artist
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