„Religionstrunken“ oder „b’soffen“?

Die eine Frage ist, wie Gotteshäuser von aussen auszusehen haben. Die andere Frage lautet, „Was passiert drinnen in diesen, von Menschenhand erbauten, dem jeweiligen landesüblichen Gott zugedachten, Religionsverrichtungstätten? Wie ich mich kürzlich vergewissern konnte, wird dort vor allem mit verwirrenden, mäandernden, ge-loopten Worttiraden Eigenpropaganda betrieben anstatt anlassgemäß Trost zu spenden.
Ich erinnere mich jedoch an meine „selten-aber-doch-Kirchgänge“ als Kind (Ja, es gibt auch Kärntner, die nicht Josef-Winkler-mäßig-religions-traumatisiert sind!) und wie fad es mir da war und wie sehr ich nach etwas suchte, was meine Aufmerksamkeit irgendwie fesseln konnte. Und ich wurde fündig. Es war die Musik oder vielmehr das, was wohl die Funktion einer kirchenmusikalischen Praxis erfüllen sollte, der Organist und die Orgel.

Wer von den beiden ständig betrunken war, ist mir bis heute nicht klar. Dass Bach oder Luther beim Komponieren b’soffen gewesen wären, das mag vorgekommen sein, wurde mir jedoch zumindest im Laufe meines Musikstudiums nicht ausdrücklich bestätigt. Kann also nur der Organist gewesen sein!? War er nun religionstrunken oder ist ihm seine Schnapsflasche, die ich ihm aufgrund der vorherrschenden Temperaturen zur Erwärmung von „Leib und Seel“ herzlich vergönnte, in das Orgelgepfeife hinein ausgeronnen und hat dasselbe etwas unwohltemperiert. Was raus kam und mein aufnahmebereites Trommelfell zum Vibrieren brachte, das war, gelinde gesagt, schräg, sehr schräg und hat wohl mein Verständnis von Musik nachhaltig geprägt (traumatisiert!?). Habe nun, einige Dezennien später, diese Situation revisited und auf einem Harmonium nachempfunden. Der Einsatz einer Orgel war im Produktionsbudget nicht vorgesehen. Um nun niemandes Andenken posthum zu beflecken, einigte ich mich mit mir selbst in salomonischer Altersweisheit darauf, das Stück „Drunken Harmonium“ zu nennen und es sei auch als mein persönlicher musikalischer Weihnachtsgruß gedacht.

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Über Klaus Karlbauer

Composer, film and performance artist
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15 Antworten zu „Religionstrunken“ oder „b’soffen“?

  1. Andrea Latritsch-Karlbauer schreibt:

    Das ist aber ein sehr ordentlicher Organist, sehr pflichtbewusst und konzentriert. Ich kann mich da an einen , bei einer Hochzeit erinnern, der so falsch spielte, dass wir uns bemühen mussten, nicht in einen Lachkrampf zu verfallen, der nie mehr geendet hätte. Der Hochzeitsmarsch war nicht mehr zu erkennen.

  2. Klaus Karlbauer schreibt:

    Ja, unser ordentlicher Harmoniumist hat auch ein anderes Stück gespielt und herausgekommen ist dieses 🙂

  3. Mira Misu schreibt:

    Musste bei dem Lied ein bisschen an Tom Waits for Tom denken. Der ist mir allerdings auch weitaus näher und in der Zwischenzeit auch lieber als jener in Ihrem Artikel erwähnte Josef Winkler. So oder so, die Kirchenbesuche haben also doch etwas Gutes bei Ihnen bewirkt, nämlich die Liebe zur Musik befördert.

  4. Klaus Karlbauer schreibt:

    … anders als bei Josef Winkler, der in der Literatur Zuflucht gesucht hat und in Indien und in Rom und bei Jean Genet und überall wieder Religion gefunden hat, nichts als Religion. Dafür bin ich meiner Erziehung unendlich dankbar, das dieser Virus von mir ferngehalten wurde. „Religion ist Opium fürs Volk“ ist schlichtwegs eine Untertreibung, „Gift…“ würde ich sagen, vor allem in Verbindung mit Politik. Hier fällt mir noch ein Zitat ein von Paul Schrader: „Religion is a problem for thinking people“. Ganz anders verhält es sich mit der Musik…

  5. Klaus Karlbauer schreibt:

    Aktualisierung: „Gift…“ in Zusammenhang mit dem, hinter dem Vorhang des Zölibats in unvorstellbarem Ausmaß praktizierten, sexuellen Missbrauchs von Kindern: http://derstandard.at/1259281398122/Kirche-in-Irland-Vertuschter-Kindes-missbrauch-Papst-reagiert

  6. Mira Misu schreibt:

    „Religion is a problem for thinking people“ – naja. 1) Everything is a problem for thinking people. 2) Paul Schraders Filme sind durchsetzt mit religiösen Motiven. 3) Ganz anders verhält es sich mit der Musik? Gibt es zwischen der Sphäre der Musik und jener des Religiösen denn keine Überschneidungen? – Zu dem zweiten Absatz über Irland und sexuellen Missbrauch: Sexueller Missbrauch von Kindern ist durch absolut nichts zu entschuldigen. Allerdings ist das ein Verbrechen von bestimmten einzelnen oder vielen Menschen und wenn es von einer Institution gedeckt wird, so ist diese Institution eine verbrecherische und verabscheuungswürdige Institution. Das hat aber nicht automatisch etwas mit Religion zu tun. Es gibt, glaube ich, keine einzige Religion, die zu Kindesmissbrauch aufruft. Im Gegenteil wird Kindesmissbrauch auf das Schärfste verurteilt.

    • Klaus Karlbauer schreibt:

      Zu den Überschneidungen zwischen der Sphäre der Musik und des Religiösen verweise ich auf den Kommentar von Univ. Prof. Hon. Dipl. Expert Walter Ernst Haberl – Dem bleibt nichts hinzuzufügen (siehe unten).
      Kirche und sexueller Missbrauch folgt der alten Tradition des „Wasser predigen und Wein trinkens“ – Grüss Gott!

  7. Univ.-Prof. Prof. Dr. Dipl. Ing. Mag. Mag. Hass. (Hochschulassistent) Valentin Karl Maria von Rembremerdäng, ein Schüler des berühmten Barockmusik-Experten Univ.-Prof. Prof. Dipl. Ing. Dr. Dr. Hass. Mag. Mag. (zusätzlich: Dr. humoris causa) Ulf Xaver Ignaz von Wrtlprmpft sitzt hier neben mir und rauft sich ärgerlich ob der redundanten Satz-Fehler, die Disziplinen: „Kontrapunkt & Harmonielehre – vulgo: Tonsatz“ betreffend, seine noch spärlich vorhandenen Haare. Die Blässe des Intellektes steht ihm zwar grundsätzlich ins Gesicht geschrieben, doch nun ist er zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich kreidebleich vor Entsetzen. So eine musikalische Unverschämtheit ist ihm in seinem gesamten akademischen Leben noch nicht untergekommen!

    „Ein Skandal!“ rief er, nachdem ich ihm Dein herrliches Stück „Drunken Harmonium“ vorgespielt habe, während ihm vor lauter Schrecken die Brille von der Nase fiel. Er ist jetzt noch ganz außer sich und nur schwer zu beruhigen.

    Von meiner Wenigkeit bekommst Du jedoch für Deine erste Hexachord-Komposition in c-Moll ein glattes „Sehr gut“, weil Du das Portal dieser unerbittlich ehrlichen, geradlininigen und unbestechlichen, nie und nimmer korrumpierbaren musikalisch-geistigen Kathedrale, in der es genau das gibt, was Du – laut Deinen eigenen Ausführungen – im heutzutage bisweilen schändlich entweihten (!) sakralem Raum, voll der offiziellen Lügen und Heucheleien, vergeblich suchst, gefunden und wie man hören kann – ganz dem Titel gemäß – ein wenig torkelnd durchschritten hast. Bravo!

    So altmodisch und pathetisch es auch klingen mag: „Wahrheit & Trost“ habe ich in meinem bisherigen Leben einzig und allein nur in diesen unverwechselbaren Klängen gefunden, die an das Hexachordum gebunden sind. Jedwege Eitelkeit, Lüge und Heuchelei – ist hier unerbittlich und hörbar (!) verbannt. Es ist der Wald, in dem es kein überflüssiges Stück Holz gibt.

    Seither gibt es für mich keinen andere „Religion“ oder „Philosophie“ mehr. Diese Töne sagen die Wahrheit und sonst nichts! Und diese Art von hörbarer und damit erfahrbarer Wahrheit ist für mich genug.

    Wenn es Gott gibt, dann singt er (bzw. sie) von Anbeginn an genau diese Melodei und sonst nichts!

    Richard Wagner sprach von der „ewigen Melodie“. Allein die Ouvertüre zur Walküre ist geradezu ein „Lehrbuch der Hexachordtheorie“.
    Genau so wie Carl Orffs „Carmina Burana“.
    Die klassischen indischen Ragas sind vornehmlich Hexachorde, was ich lange Zeit nicht wußte.
    Der Blues ist eindeutig hexachordal geprägt! Rockgruppen wie Deep Purple, Led Zeppelin und sogar „Oh Schreck!“ Metallica inbegriffen).
    Debussy’s Musik ist voll dieser Klangfelder!
    Ebenso Stravinsky’s und Schostakowich’s Musik – und das mittlerweile „musikwissenschaftlich“ (Oh Schreck!) nachgewiesen.
    Schönberg, Berg und Webern denken genau sowie Hauer in 2 x 6 Tonfeldern, also in:
    Hexachorden bzw. Hexatoniken)

    Beethoven hat sich diesbezüglich mehr als deutlich geäußert. „Der Kontrapunkt – (und der ist auf das Innigste mit dem Hexachordum verbunden, siehe J. J. Fux) – ist eine Art von Religion. Die Musik (die letztendlich auf dieser Art des Kontrapunktes basiert) sagt mehr, als alle Philosophien und Religionen dieser Welt“.

    Johann Georg Albrechtsberger, der Freund Mozarts und Haydns hat Beethoven nachweislich (!) die Gesetze dieses Systems beigebracht.

    Damit befindest Du Dich nun in der Vorhalle des (ersten) – naturgemäß etwas rätselhaften – (musikalischen) Salomonischen Tempels, dessen wichtigsten Maße sind:

    60 Ellen – 40 Ellen – 30 Ellen – 20 Ellen

    (1. Buch der Könige, 5 & 6, garantiert „giftfrei“, denn Salomon war ja bekanntlich der Sohn Davids, des musikalischen & singenden Königs der alttestamentarischen Hebräer, der aber zu viele Sünden auf dem Kerbolz hatte, um diesen Tempel selbst erbauen zu dürfen; das Salomonische Siegel aber ist das Hexagramm – vgl. dazu John Cage’s Vorliebe für das I-Ging, David’s Leier hatte 6 Saiten und Leonhard Cohen’s wunderschöne (oder besser: „wahre“) Lieder repräsentieren wiederum das Hexachord-System in (simpler Liedermacher-) Reinkultur.

    J. S. Bach war beim Komponieren sicherlich niemals „besoffen“; diese Art von Strukturen kann man nicht im Delirium schaffen; dennoch besaß er einen herrlich verzierten Glaskelch, den er sicherlich gerne ab und zu mit einem gutem Tropfen gefüllt hat (siehe: Gödel, Escher, Bach auf Seite 89), was gegen die These spricht, dass wir es in seinem Fall mit einem trockenen und biederen „Kostverächter“ zu tun haben, abgesehen von der Tatsache, dass er Vater von insgesamt immerhin 20 Kindern war (sic!). Verklemmte Spießbürger sehen anders aus.

    In Weimar (oder Arnstadt?) gab es sogar einen Skandal, weil man ihn – laut Bericht des Stadtrates – „mit einer Jungfer auf der Orgel erwischt hat“. Na ja, wenn’s nicht wahr ist, so ist es zumindest gut erfunden – z.B. um ihn los zu werden (?), nachdem er die fromme Gemeinde angeblich „mit allzu vielen Dissonanzen in seinem Orgel-Spiel verunsichert hatte“).

    Derlei Vorgangsweisen von angesehenen, außer Zweifel stehenden, gutbürgerlichen und ehrbaren Beamten der „Obrigkeit“ sind uns ja auch heute nicht unbekannt.

    Die Diffamierung ist tot, es lebe die Diffamierung!

    Der Rufmord – und ich weiß, wovon ich rede, ist leider Gottes auch heute noch eine der effizientesten Methoden des Ausschaltens bzw. sogar der öffentlichen Beseitigung von Personen, die, weil sie einen eigenen Standpunkt vertreten und daher nicht so recht in’s momentane, weltanschaulich korrekte System passen oder nicht so funktionieren, wie sie „von Amts wegen“ funktionieren sollten, eben geschunden werden, bis sie das Handtuch werfen.

    Das adäquate Mittel feiger und hinterhältiger Spießer, jener bürokratisch denkenden Duckmäuser, die sich heute bisweilen in der Öffentlichkeit – perfekt an die momentane Situation angepasst – als „politisch-absolut korrekte Intellektuelle“ – oder gar als „politisch absolut korrekte und obendrein noch avantgardistische Querdenker“ gerieren, um dennoch, wenn’s darauf ankommt, sich nicht anders verhalten, als der schäbigste Gestapo-Denunziant (Du weißt, was ich meine!).

    Wenn es um’s Eingemachte geht, scheuen diese Charaktere – heute wie damals – keine Mittel und seien sie noch so niedrig und gemein, um ihre Ziele zu erreichen. Die Geschichte der katholischen Kirche ist voll von diesen erbärmlichen Figuren. Frei nach dem Motto: „Christus hat uns das Himmelreich prophezeit, gekommen ist die Kirche mitsamt ihren Päpsten“.

    Doch auch in der politisch so unfassbar edlen & korrekten, unendlich guten, absolut untadeligen und erstaunlich fehlerfreien – fast im Sinne des 19. Jahrhunderts: gouvernantenhaft- sittlichen & wahrhaft jungfräulich- elisabethanischen „Tugendwächter-Szene“ habe ich mittlerweile aufgrund eigener Erfahrungen genau die gleichen erbärmlichen, grauslichen und miesen Gestalten kennen gelernt, die sich, wenn man’s genau nimmt, in nichts von den Schreckensgestalten der katholischen Kirche oder des verlogenen und verhassten NS- Regimes unterscheiden.

    Die Ratlosigkeit meinerseits ist daher in dieser Causa ziemlich groß!

    Alles in allem bin ich als eingefleischter Hexachord-Experte sehr zufrieden mit Dir!
    Gibt es womöglich auch eine Transkription für „Kurzhals-Laute“?

    Alles Liebe
    Dein
    Hexachord-Professor
    Walter (Ernst)

    • Klaus Karlbauer schreibt:

      Seine Exzellenz Hexachordium!
      Ja, da steh ich nun, ich armer Tor… Voll des unerwarteten Lobs, in der Vorhölle… äh im Vorraum der Kathedrale der ewigen Wahrheiten. Und das mir, der ich ausgezogen… nein, ausgetorkelt bin, gekleidet in Parzival’sches Flickzeug , aber immer gut aufgelegt… Und jetzt das, nicht nur Lob sondern Lob von Ihnen, der weltweit renommiertesten Autorität in Sachen Hexachord… Es traf mich wie ein Donnerschlag und meine Brille sprang mir in einem gewaltigen Satz von der Nase und ich weiss noch immer nicht, wo sie gelandet ist. Bevor ich nun einen weiteren Schritt wage, mach ich zuerst ein paar Atemübungen: OOOoooooooohm :-I

    • Klaus Karlbauer schreibt:

      Für alle Interessierten hier die Webadresse von Walter Ernst Haberl: http://www.hexachord.at/

  8. gttga schreibt:

    MUSIC IS A PROBLEM FOR THINKING PEOPLE!!!

  9. Klaus Karlbauer schreibt:

    Thinking is a problem for drinking people!

  10. Mira Misu schreibt:

    Ich gebe zu, ich habe in Sachen Kompositionslehre, Kontrapunkt etc. einen Lektürerückstand von ungefähr 3500 Seiten. Ihre Ausführungen Herr Haberl sind sehr interessant, obwohl ein bisschen weitschweiiiiiiiiiiifig. Das Beethoven-Zitat ist beeindruckend. Beeindruckend polemisch. Aussagewert null. Aber egal. Als Komponist und Musiker musste er das wahrscheinlich sagen. (Oder hätte es nicht müssen.) Viel wichtiger: Glauben Sie, dass Religiösität kompositorische Leistungen befördert? Also wie ein Doping funktioniert? Und glauben Sie, dass Religiösität in besonders gelungenen Werken gleichsam wie von selbst hervortritt? Dass sie sich also darin zu erkennen gibt? Andersrum: Könnten nicht außergewöhnliche musikalische Werke eine Art Gottesbeweis sein? Vielen Dank für Ihre ehrlich gemeinte Antwort.

  11. Was Beethoven wirklich gemeint hat, kann man – bei Platon im „Timaios-Dialog“ in einfachen Worten formuliert – nachlesen. Dort geht es um die „Erschaffung der Welt“ und der so genannten „Weltseele“.

    „Er begann aber diese Teilung folgendermaßen: zuerst nahm er einen Teil von dem Ganzen weg, darauf das Doppelte desselben, zum dritten sodann das Anderhalbfache des zweiten Teils, zum vierten das Doppelte des zweiten, zum fünften das Dreifache des dritten, zum sechsten das Achtfache des ersten, und zum siebenten das Siebenundzwanzigfache des ersten. Hierauf füllte er sowohl die zweifachen als dreifachen Zwischenräume aus, indem er noch weitere Teilen vom Ganzen abschnitt und sie in die Mitte hineinsetzte, sodaß in jedem Zwischenraume zwei Mitglieder waren, von denen das Eine um den gleichen Bruchteil der äußeren Glieder das Eine der Letzteren übertraf und von andern übertroffen wurde. Das Andere aber um die gleiche Zahl. Da nun aber Zwischenräume von 1 und 1/2, 1 und 1/3 und 1 und 1/8 durch diese Verbindungsglieder innerhalb der früheren Zwischenräume entstanden waren, so füllte er mit dem Zwischeraume von 1 und 1/8 alle Zwischenräume von 1 und 1/3 aus und ließ so von einem jeden der letzteren noch einen Teil übrig, sodaß der Zwischenraum dieses Teiles in Zahlen ausgedrückt im Verhältnis der Glieder 243 : 256 entsprach. Und damit hatte er denn auch die Mischung, von welcher er alle diese Teile hinwegnahm ganz und gar verbraucht“.

    Damit leitet Platon bei der Darstellung der Erschaffung der Welt und der Weltseele die Zentral-Tonleiter der griechisch-abendländischen Musikgeschichte – mathematisch korrekt ab, was auch heute noch im akustisch-physikalischen Experiment verifizierbar ist.

    Das Resultat des ersten Schöpfungsaktes ist demnach eine Tonleiter.

    „Wer Ohren hat, der höre!“
    (Johannes, Offenbarung)

  12. Klaus Karlbauer schreibt:

    Und nach der Alten Musik kam die Neue Musik, wobei jedoch auch niemand so recht weiss, was das eigentlich ist oder sein soll? Siehe Diskussion:
    http://www.facebook.com/klaus.karlbauer?ref=profile#/wolfgang.liebhart?v=feed&story_fbid=192999847634&ref=mf

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