„Alterius non sit, qui suus esse potest“ [Wahlspruch des Paracelsus]

Wie gesagt, eine meiner Haupt-Confessiones lautet, „Es sei niemand eines anderen Knecht, der sein eigener Herr sein kann“. Stammt aus dem Federkiel des Theophrastus Bombastus Philipus Aureolus von Hohenheim, gemeinhin als Paracelsus bekannt, seines Zeichen u.a. Wahl-Villacher (Diese Wahl hatte allenfalls sein Vater, denn sobald der Sohn selbst wahlberechtigt war, verließ er Villach eiligen Schrittes). Dieser Wahlspruch des Paracelsus wurde auch für alle Ewigkeit in seinen Grabstein hinein gemeisselt.
Warum zitiere ich das zum x-ten Male? „Weil mir diese ganze aufgescheuchte braune Kärntnerschei… sowas von auf den A…. geht, dass es zum Fu…. ist“ (frei nach Paracelsus). Ich werde ab sofort auch kein einziges weiteres Wort jemals noch darüber verlieren (Ich schwöre!) weder gesprochen noch gefederkielt noch in Marmor gemeisselt.
Aber vorher noch Eines zum Falle dieser mehrfachen Reduktionsteilung zwischen FPÖBZÖFPK.etc.usw.undsofurz: Hier gibt es keine Unterscheidung zwischen guten (liberalen) und bösen (nationalen) Rechten. Nein! Die sind alle böse! Nochmal: DIE SIND ALLE BÖSE! Denn sie alle haben Jahre der Knechtschaft unter seiner Jörglheit hinter sich, mögen sie sich auch noch so fein als Herrenbauern oder smarte Konvertiten heraustarnen. Man kann und darf keinen von ihnen trauen, und der ihnen zugedachte Nachruf sei: „Einmal Knecht immer Knecht“. Wie das auf Latein heisst, das weiss ich nicht, weil ich nie Latein gelernt habe, aber das weiss ganz sicher jemand …;-) Sonst such ich mir noch einmal meine alten Asterix-Hefterln heraus…. Aber echt!

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Über Klaus Karlbauer

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Eine Antwort zu „Alterius non sit, qui suus esse potest“ [Wahlspruch des Paracelsus]

  1. Dr.No schreibt:

    Der Paracelsus war ja auch auf der Seite der „Kleinen“, d.h. 1525 im Bauernkrieg auf Seiten der ausgebeuteten Bauern. Und, klar, wer kann, sollte sich nicht in Lohnabhängigkeit begeben. Ferner sollten die Gewerkschaften ihren Zöglingen nahelegen, nicht alles Geld gleich zu verreisen, versaufen usw., sondern Rücklagen bilden, um in schlechten Zeiten nicht Arbeit zu jedem Spottpreis annehmen zu müssen. Kapitalismus kann evtl. gerecht fkt., wenn jeder stark, unabhängig ist, d.h. genug materielle Souveränität hat, um nicht für einen Sklavenlohn arbeiten zu müssen. Bayern, 2. April2010, Dr. No

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