„Ich bin ja nicht George Foreman“ – Also sprach die NÖBH (Neue österr…)

„Hier bin ich im Original. Aufgeschrieben wurde ich am 18. November 1982 in Villach. Erdacht wurde ich zuvor in Wien und New York City. Jaja, das Ausland schärft den Blick auf die Heimat! Uraufgeführt wurde ich jedenfalls im selben Jahr in der Villacher Jungen Musikgalerie vom Verfasser selbst, mit dem mich bis zum heutigen Tage tiefer Respekt und tiefe Zuneigung verbindet.
Ich hatte keinesfalls vor, nach 28 Jahren des wohlverdienten Ruhestandes wieder in den Ring zu steigen, ich bin ja nicht George Foreman, aber Tempora und Mores haben mich dazu gezwungen.
Das Wort „nationalkonservativ“ wird in meiner Gegenwart nicht ungestraft ausgesprochen, denn, es ist ganz klar eine scheinheilige, allerdings nur halb-raffinierte Camouflage der vereinigten Braunköpfe. Allein das Wort „national“ ist die Wurzel derartig vieler Übel, dass es auf keine Kuhhaut geht. Über „konservativ“ lohnt es sich schon gar nicht zu sprechen, denn das ist sowieso jenseits. Na klar will jeder das erhalten, was ihm/ihr lieb und teuer ist, aber wer sind die Deutungs-Hoheiten? Wer bestimmt, was uns lieb und teuer zu sein hat? Immer die Falschen!
Beide zusammen „national + konservativ“ klingen harmlos, ergeben jedoch eine hochbrisante Mischung, für deren Entschärfung das Team of Specialists aus „Hurt Locker“ gerade recht wäre.
Deshalb singe ich mich wieder und freue mich über alle, die zuhören, aber noch mehr freue ich mich über alle, die mit mir mitsingen, also „Kommt singt mit“!
Mein nächstes Projekt ist ein Chor, mit dem ich mich gemeinsam live vorsingen werde und zwar vor Allen, die es hören wollen und denen, die es nicht hören wollen aber es hören sollten und es daher auch hören werden.
Abschließend, denn wir haben ja nicht ewig Zeit, wende ich mich nun direkt an euch Nationalkonservative, die ihr wieder mal aus euren muffigen Schlupflöchern kriecht und vergeblich den Moder und die Spinnweben loszuwerden versucht (Am Geruche wird man euch immer und ewig erkennen – Ein Lob der Nase):
„Was gibt es euch, was habt ihr davon, nationalkonservativ zu sein?“
Sexuelle Erfüllung, Reichtum, Achtung, Macht..?
Wie fühlt es sich an, nationalkonservativ zu sein? Bitte erklärt mir das und zwar so, dass ich es verstehen kann. Ich check’s nämlich überhaupt nicht. Zusendungen an mich sind erwünscht in Form von Kommentaren auf diesem Blog, der mich freundlicherweise beherbergt.
An dieser Stelle ein Dank an den Herausgeber 🙂 Ich habe hier sozusagen subsidiäres Bleiberecht, bis auf Wiederruf, keine Angst, nur bis auf Wiederruf. Ich beantrage ganz sicher kein Asyl. Das schwöre ich im Namen aller klerikalen Päderasten, und deren gibt es einige…
Aber das ist eine andere Geschichte, nein, das sind zwei andere Geschichten, über die es sich jedoch auch zu singen lohnt. Mal sehen…
Die gute Nachricht ist, ich bleibe euch erhalten bis zur Bundespräsidentenwahl am 25. April 2010. Danach setze ich mich wieder zur Ruhe. Oder ich eröffne eine Grillbude wie George Foreman .
Gott habe ihn selig. Und Tschüss!“ – Also sprach die NÖBH

Hier geht es zum Video: Ich bin die neue österreichische Bundeshymne

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Über Klaus Karlbauer

Composer, film and performance artist
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